Fanfiction: Albus Potter und das Amulett der Dunkelheit – Kapitel 2
Um acht Uhr weckten Harry und Ginny ihre Kinder zum Frühstücken. Die Koffer hatten sie gestern noch gepackt und jetzt konnte nichts mehr schiefgehen. Lily–Luna tollte mit Bijou herum und Perry flog gerade aus dem Fenster, als Albus in die Küche kam. James saß auch schon mit Müsli am Tisch. Albus freute sich so auf Hogwarts und Scorpius. Nach dem Essen packten sie noch schnell das Nötigste so wie Waschsachen ein und dann fuhren sie auch schon zum Bahnhof. Dort angekommen nahm Harry Albus zur Seite und ermahnte ihn, dass, wenn er so etwas nochmal träumen sollte, er sofort zu Professor Fontaine gehen würde ihr, sofort von seinem Traum erzählen oder ihm eine Eule schicken sollte. Als sie bei der Absperrung zwischen Gleis neun und Gleis zehn ankamen, war Albus vor Freude auf Scorpius kaum noch zu bremsen. Er wollte unbedingt als erster durch die Mauer rennen. Also ließen sie ihn und gingen nacheinander auf die Wand zu um sie zu durchqueren. Albus Frettchen Jarvey hüpfte vergnügt über den Koffer, ehe Albus ihn in den Käfig packte, damit er nicht weglief. Da entdeckte Albus Scorpius in der Menschenmenge und lief zu ihm hinüber. Sie freuten sich beide einander so sich endlich wiederzusehen, sodass sie sich umarmten. Sie sprachen kein Wort zur Begrüßung. Sie umarmten sich einfach nur. Harry, Ginny, James und Lily–Luna kamen und sagten Albus, dass er mitkommen soll, da sie jetzt Hermione, Ron, Hugo und Rose suchen würden. Als sie sie gefunden hatten, begrüßten sich die alten drei Schulfreunde erstmal wieder. James begrüßte Rose, da sie in dieselbe Klasse gingen und bei ihrem Anblick wurde sein Gesicht ein bisschen rot angehaucht. Albus hielt von der ersten Liebe nicht so viel, er mochte Scorpius und das reichte ihm. Er brauchte keine anderen Freunde, ein guter reichte ihm vollkommen. Lily–Luna begrüßte Hugo, da er auch in die erste Klasse kommen würde. Sie hatten sich so viel zu erzählen, dass sie gar nicht merkten, wie schnell die Zeit vergingen war. Schon war der Bahnsteig fast leer und sie mussten sich beeilen noch in den Zug zu kommen. Harry, Ginny, Hermione und Ron gaben ihren Kindern noch einen Abschiedskuss und dann stiegen sie auch schon ein. Sie wanderten durch den Zug, aber es waren fast alle Abteile voll und sie waren froh, als sie ein freies Abteil gefunden hatten. Als sich alle hingesetzt hatten, packten sie erstmal ihren Proviant aus und quatschten gemütlich. Rose und Hugo waren im Sommer in Australien erzählten sie und Albus dachte: Warum können wir nicht auch mal etwas Cooles machen, aber nein, wir müssen immer nur alles machen was langweilig ist, da Dad ja immer im Ministerium gebraucht wird!
Albus war nicht wirklich erfreut als er hörte dass die Granger-Weasleys auch Kängurus gesehen hatten. Sie redeten eine ganze Zeit noch über den Urlaub. Dann kam der Imbisswagen in ihr Abteil und fragte, ob die Kinder etwas Süßes haben wollten. Albus guckte, wie viel Geld er noch hatte. Ein paar Sickel und Knuts hatte er noch von seinem Zugfahrtsgeld, den Rest hatte er bereits am Bahnhof ausgegeben für eine coole Zeitschrift. Jetzt kaufte er fünf Schokofrösche und gab jedem einen. Er zog die Karte von Salazar Slytherin, in wessen Haus er ja auch war. Anfangs war er nicht so begeistert gewesen von der Wahl des sprechenden Hutes, doch er hatte ja den besten Freund, weshalb das für ihn alles besser wurde und er jetzt sogar froh war anders als der Rest der Familie zu sein. Dann war er nicht so der Gewöhnliche, aber er fühlte sich großem Druck ausgesetzt, da sein Dad so viel für die Zaubererwelt getan hatte, da hatte er das Gefühl, das er seine Leistungen genau so hoch bringen müsste.
Dann redeten sie darüber, in welches Haus wohl Lily–Luna und Hugo kommen würden. Albus dachte, sie würden beide nach Hufflepuff kommen, da sie so nett und hilfsbereit waren. Rose und James sagten, Lily–Luna würde nach Ravenclaw kommen und Hugo nach Gryffindor. Ein paar Minuten später kam eine Durchsage, das alle Schüler sich bitte schon mal ihre Umhänge anziehen sollten. Also taten sie dies auch und Albus war sehr stolz, als das silbergrüne Slytherin-Abzeichen auf seinem Umhang glänzte. Er konnte es gar nicht mehr abwarten, wieder in Hogwarts zu sein. Lily–Luna freute sich auch schon sehr. Dann hielten sie an und alle stürmten aus dem Zug. Professor Fontaine höchstpersönlich holte die ganzen neuen Erstklässler ab und fuhr mit ihnen in den Booten über den Schwarzen See. Albus stieg währenddessen in eine von Thestralen gezogene altmodische Kutsche. Sie fuhr los und Albus fühlte sich endlich wieder richtig zuhause. Er dachte daran, wie er damals einsortiert wurde. Mittlerweile war es dunkel und schon sehr spät. Albus freute sich jetzt richtig auf seinen Schlafsaal und auf sein kuscheliges Bett, in dem er nach der Einweihungszeremonie liegen würde. Aber erstmal dachte er wieder an die Zugfahrt und fragte sich ernsthaft, ob Lily–Luna jetzt nach Ravenclaw oder nach Hufflepuff kommen würde.
Kurz darauf öffnete sich die Tür und führte die neuen Erstklässler durch die Halle zum sprechenden Hut. Als erstes wurde Franziska Charlett einsortiert und danach Poul Abertson. Irgendwann kam dann Lily–Luna dran und sie wurde nach Gryffindor geschickt Albus freute sich sehr für sie. Kurz darauf hielt Professor Fontaine ihre jährliche Ansprache und eröffnete somit auch das Festmahl. Es gab so viele leckere Sachen, Albus nahm sich gleich ein paar Nuggets und ein bisschen gekochte Möhren. Es schmeckte so gut, dass er gar nicht aufhören konnte sich Nachschlag zu nehmen. Der Nachtisch war auch sehr lecker es, denn es gab Vanillepudding mit Sirup. Albus musste aber auch an zuhause denken und an die vielen Hunde. Sie fehlten ihm sehr aber er freute sich auch endlich wieder in Hogwarts zu sein. Kurz nach dem Essen führten die Vertrauensschüler der vier Häuser ihre neuen Erstklässler in die Gemeinschaftsräume.
Im Slytherin-Raum angekommen setzte sich Albus erstmal auf einen grünen und gemütlichen Ohrensessel. Vor dem Kamin war es sehr warm. Albus und Scorpius redeten ein bisschen über ihre Ferien. Albus erfuhr dass Scorpius auch nicht im Urlaub war. Seine Eltern waren nicht beurlaubt worden aus dem Ministerium, so mussten sie arbeiten und konnten deshalb nicht in den Urlaub. Als wurde es sehr ruhig, denn alle machten sich fertig und gingen ins Bett, so auch Albus und Scorpius. Albus war auch wirklich sehr müde, er streichelte noch ein bisschen Jarvey, bis ihm die Augen zufielen und er eingeschlafen war. Er träumte wieder von dem Amulett. Es drehte sich immer und immer wieder, bis es in das dunkle rabenschwarze Loch fiel. Weiter träumte er diese Nacht nicht, da war nichts, keine Hand, kein Wald, einfach nur das Amulett und das tiefschwarze Loch, in das das Amulett immer fiel.
Als er dann aufwachte, beschloss er Scorpius zu wecken und mit ihm zu Professor Fontaine zu gehen, um ihr von dem Traum zu erzählen und davon, dass Harry gesagt hatte, er solle sich bei ihm oder Professor Fontaine melden. Scorpius erwiderte darauf nur:„ Leg dich wieder schlafen Albus. Das kannst du doch auch morgen noch erzählen!“ „Nein das geht nicht, Dad hat gesagt, ich soll es sofort sagen gehen. Und morgen früh vergesse ich es bestimmt wieder.“ , antwortete Albus angespannt. „ Albus, Professor Fontaine schläft aber auch und du weißt, dass man alte Leute nicht unbedingt mitten in der Nacht wecken sollte. Das ist nicht empfehlenswert, meint mein Vater immer.“ ,entgegnete Scorpius. „Na gut, wahrscheinlich hast du recht. Ich werde aber dann direkt nach dem Frühstück mit dir zu ihr gehen, verstanden?“ „Ja okay, darauf lasse ich mich ein.“
Sie gingen sich wieder ins Bett legen und versuchten einzuschlafen. Albus konnte eine lange Zeit nicht einschlafen, er musste noch sehr lange nachdenken, ob er die richtige Entscheidung getroffen hatte. Ja, sagte er sich leise flüsternd im Kopf. Um ungefähr halb 11 schlief er dann endlich wieder ein und träumte dann, wie er und Scorpius in die Slytherinhausmannschaft aufgenommen wurden. Es war ein toller Traum und er freute sich jetzt richtig auf den Unterricht morgen.
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