Projektwoche: Ernährungsgrundlagen
Ich berichte über das Projekt „Wandel der Ernährung in den letzten 150 Jahren“, welches in der Projektwoche für das 150-jährige Bestehen des Beisenkamp Gymnasiums angeboten wurde.
In diesem Projekt habe ich mehr über unsere Ernährung erfahren.
Wir haben vor allem auch die wichtigsten Ernährungsformen kennengelernt, die sich in den letzten Jahren besonders herauskristallisiert haben. Zu denen gehören ovo-lacto-vegetarisch, vegan und flexitarisch. Es hat sich herausgestellt, dass alle dieser drei Ernährungsformen Vor- bzw. Nachteile haben.
Ein weiterer Bestandteil der Projektwoche war das Einkaufen und Zubereiten entsprechender Speisen. Die Rezepte und viele andere wichtige Informationen haben wir in einem Projekttagebuch festgehalten.
Nun möchte ich mehr in die Details der Ernährungsformen gehen.
Ovo-lacto-vegetarisch (auch kurz vegetarisch) bedeutet, dass man kein Fleisch und Fisch von getöteten Tieren isst. Auch verarbeitetes Fleisch z.B. Wurst gehört dazu. Die ovo-lacto-vegetarische Ernährung hat viele Vorteile. Durch den Verzicht auf Fleisch hilft sie bei einer gesunden Gewichtsabnahme, kommt der Herzgesundheit zugute und senkt das Risiko für bestimmte Krebsarten, Typ-2-Diabetes sowie
Gallenstein. Es gibt natürlich auch Nachteile. Es kann zu einem Eisenmangel kommen, da Eisen aus pflanzlichen Nahrungsmitteln vom Mensch weniger gut aufgenommen wird als aus Fleischprodukten. Hier ist es wichtig andere gute Eisenquellen zu finden. Gute Eisenquellen sind zum Beispiel Samen wie Kürbiskerne, Sesam, Hanfsamen und Leinsamen. Aber auch Nüsse wie Pistazien, Mandeln und Haselnüsse sind sehr gute Eisenquellen.
Unter den Getreide enthalten Haferflocken mit Abstand am meisten Eisen. Auch Pseudogetreide wie Amarant, Quinoa und Hirse sind gute Eisenlieferanten.
Vegan bedeutet dagegen, dass man keine tierischen Produkte wie Fisch, Fleisch, Milchprodukte, Honig, Eier etc. verzehrt. Auch die vegane Ernährung hat Vorteile. Die Rechnung ist ziemlich einfach: Obst, Gemüse, Vollkorngetreide und Sojaprodukte können das Risiko für einen Herzinfarkt senken. Die vegane Ernährung unterstützt den Tierschutz und schont auch das Klima. Wie auch bei der vegetarischen Ernährungsform gibt es auch bei der veganen ein paar Nachteile: Eine vegane Ernährung kann Verdauungsprobleme verursachen, zudem kann eine vegane Ernährung zur Reduktion des Körpergewichts und zu einer geringen Muskelmasse führen. Einige Nährstoffe (wie B12) müssen über Ersatzstoffe in den Ernährungsplan zugeführt werden.
Flexitarische Ernährung bedeutet, dass man nur Fleisch aus artgerechter Haltung verzehrt. Nur selten wird überhaupt Fleisch gegessen. Die Vorteile dieser Ernährungsform sind die Förderung der artgerechten Tierhaltung. Sie führt zur Reduzierung der Massentierhaltung. Zudem gehört Fisch auch zu den Produkten, die ein Flexitarier in seinem Ernährungsplan hat. Hat flexitarische Ernährung Nachteile?
Nein, solange auf die Herkunft und die artgerechte Haltung geachtet wird, ist das Ernährungssystem im Gleichgewicht und die Massenhaltungsform nicht dazugehört.
Mein Fazit:
Mir hat die Projektwoche sehr, sehr gut gefallen. Vor allem als wir in der Küche waren und unsere Rezepte gekocht haben. Generell war die ganze Projektwoche super toll und ich habe viel gelernt. Ich freue mich schon auf die Nächste.
Das könnte dich auch interessieren
Der Herbst ist da!
November 14, 2024
Mobbing – was tun?
Juni 17, 2024