Fanfiction: Albus Potter und das Amulett der Dunkelheit – Kapitel 1
Es war alles dunkel im Hause Potter. In einen oder anderen Eckchen hörte man ein gemütliches Schnarchen oder Gähnen. Um 10 Uhr regte sich so langsam etwas. Harry weckte behutsam seine Kinder James, Albus und Lily–Luna. Albus setzte sich langsam auf und nahm erstmal einen großen Schluck Wasser. Lily–Luna hüpfte fröhlich die Treppe runter. Der Grund ihrer Fröhlichkeit war, dass sie heute zum ersten Mal in die Winkelgasse gehen würde, um dort ihre ersten Zauberutensilien zu kaufen. James war schon lange unten und aß schon mit Ginny. Er biss gerade in sein Marmeladenbrötchen, als Perry, die Familieneule, durch das offene Küchenfenster flog. Im Schnabel hatte sie einen Brief, auf dem stand, dass Harry dringend im Ministerium gebraucht wurde. Es ging um ein gefährlich aussehendes Paket, auf dem stand Harry Potter. Harry wusste nicht, was er tun sollte, also sagte er, sie sollen es in sein Büro legen und dass er es sich nach dem Wochenende ansehen könnte.
Als er wieder zuhause angekommen war, hatten die anderen schon längst fertig gegessen und den Haushalt gemacht. Sie waren auch schon fertig, um in die Winkelgasse zu reisen. Bereit standen sie vor dem Kamin und hatten schon das Flohpulver in der Hand. Als alle durch den Kamin gereist waren, standen sie im tropfenden Kessel. Von da aus musste man durch die Hintertür gehen und eine bestimmte Abfolge an bestimmten Steinen antippen, um in die Winkelgasse zu kommen. Das Tor öffnete sich und Lily–Luna konnte es kaum noch erwarten ihren ersten Zauberstab zu kaufen. Deshalb entschieden sie sich einen aus Schwarzeichenholz mit einem Kern aus Einhornhaar. Danach gingen sie ihr ein flauschigen Begleiter namens Bijou kaufen. Bijou ist ein Knuddelmuff. Ein Knuddelmuff ist so eine Art kleiner Wollball, der super zum knuddeln ist.
Während Lily–Luna ihre ersten Hogwarts-Umhänge geschneidert bekam, erzählte Albus seinem Vater von einem merkwürdigen Traum, welchen er in der vergangenen Nacht hatte. Er träumte von einem komischen Amulett immer und immer wieder. Dieses Amulett drehte sich in seinem Traum und dann verschwand es immer in einem finsterem Loch. Albus konnte nie weiter träumen, weil er dann immer schweißgebadet aufwachte. Harry meinte nur:,,Albus, das hättest du mir erzählen sollen. Als ich früher in meiner Jugend solche Träume hatte, bin ich immer sofort zu Dumbledore gegangen und habe ihm davon erzählt.“
Albus erwiderte: „Aber Dad, sei froh, dass ich es dir erzählt habe. Ich hatte große Angst davor, dir das zu sagen, da dann sonst wahrscheinlich so etwas herausgekommen wäre‘‘.
„Aber diese Nacht war es anders. Das Amulett wurde von einer schrumpeligen Hand auf einer Lichtung in einem finsteren Wald aufgefangen.“
Harry erwiderte:„Hat jemand gesprochen, Albus?“
„Nein, ich habe nichts gehört.“
Lily–Luna hatte jetzt ihre neuen Hogwarts-Umhänge und sie gingen neue Bücher kaufen. Sie brauchten das Lehrbuch der Zaubersprüche Band eins für Lily–Luna, Band zwei für Albus und Band drei für James. Außerdem brauchte James auch noch das Buch magische Tierwesen und wo sie zu finden sind von Newt Scamander. Sie brauchten auch noch höchst potente Zaubertränke Band eins, zwei und drei. Lily–Luna brauchte noch einen Kessel aus Zinn Normgröße zwei und ein paar Zutaten für die Zaubertränke, die man in Hogwarts nicht gestellt bekam. Dann gingen sie noch zu Gringotts, um ein bisschen Geld abzuholen, denn James durfte jetzt auch schon nach Hogsmeade, eines der wenigen nur von Zauberern und Hexen besiedeltes Dorf in der Nähe von Hogwarts. Sie gingen dann noch zum tropfenden Kessel, um etwas zu essen und dann reisten sie auch schon wieder durch das Kaminnetzwerk nach Hause.
Während er durch den Kamin raste, wurde Albus ganz schwindelig und alles um ihn herum drehte sich nur noch. Als es ihm dann wieder besser ging, wollte er mit seinem Dad draußen im Garten ein bisschen Quidditch üben, denn er wollte unbedingt mit seinem Freund Scorpius in die Slytherin-Hausmannschaft. Zwischendurch wuselte mal der ein oder andere Hund zwischen ihnen durch, da Harry sehr gerne Straßenhunde aufnahm, um ihnen ein besseres Leben zu geben als sie vorher hatten. James wollte auch mitspielen, also holte er schnell seinen Besen einen Shootingstar. Seinen Besen hat er von seinem Onkel Ron bekommen, da dieser ihn nicht gebrauchen konnte. Lily–Luna wollte auch mal fliegen, also ließ Harry sie auf seinem Besen fliegen, da er eh eine kleine Auszeit brauchte. Fröhlich guckte er seinen Kindern zu, wie sie verspielt durch den Garten flitzten. Er sah, dass James und Albus versuchten, Lily–Luna zu helfen, da sie noch etwas unbegabt im Fliegen war. Sie hat jedoch schon sehr viele Fortschritte gemacht und konnte schon ein bisschen fliegen. Jedoch gelang ihr die Landung meistens noch nicht. Harry sah amüsiert zu, wie seine Söhne vergeblich versuchten irgendwie zu erklären, wie man eine sanftere Landung hinkriegt.
Er ging hin und sagte: „ Wartet mal kurz. Also Lily–Luna du musst versuchen, dass, wenn du kurz vor der Landung bist, deinen Besen ein bisschen aber nur ganz sanft hochzuziehen. Versuch das mal okay?“ „Okay Dad, versuche ich.“, antwortete sie. Dann stieg sie ab und tauschte mit Harry, da sie jetzt mit Ginny das Abendessen vorbereiten wollte. Harry warf den beiden dann noch ein paar Walnüsse vom Walnussbaum der Nachbarn zu und sie fingen fast jede Walnuss, warfen noch ein paar Bälle durch einen Reifen und dann rief Ginny sie auch schon zum Essen. Es gab Kürbissuppe mit Salat und zum Nachtisch Siruptorte. Lily–Luna konnte es kaum noch erwarten nach Hogwarts zu kommen, sie packte andauernd ihren Koffer ein und wieder aus, las ihren Brief immer wieder und übte mit Harry James und Albus fliegen. Es waren noch zwei Wochen bis Albus endlich wieder mit Scorpius reden konnte. Er freute sich schon so.
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